Samstag, 3. März 2012
Freitag, 2. März 2012
Und Wieder
Weht Ein Wind
Diesmal Ein Neuer
Er Zieht Lebensfäden
Wehend Übers Frühlingsfeld
Seine Klänge Wecken Alle Weissen Blumen
Alles Erwacht Aus Seinen Wurzelträumen
Und Es Beginnt Von Neuem
Der Erdatem Wächst Ins Sichtbare
Die Runzelnden Gesichter
Verlassen Lachend Den Tisch Der Sehnsucht
Frühlingsmädchen Wurzelweiber Sonnenfrauen
Ziehen Sich Die Schuhe An
Das Rätselkleid Lüftet Sein Geheimnis
Runzelhaut Weitet Sich
Sie Singen Draussen Weiter Ihre Lieder
Gelbe Sind Es Heute
Angemalt Vom Sonnenlicht
In Den Tag Getanzt
Im Wilden Ungestümen Eifer
Beschreibt Der Wind Das Ende Dieser Kältetage
Blumen Wachsen In Den Regenduft
Beenden Ihre Wurzelträume
Inspiriert Von Seinen Musen
Auf Ein Neues Leben Lang.
Sonntag, 19. Februar 2012
Freuet euch an Herrlichkeit.
Sähet Frieden in die Herzen.
Seid geduldig miteinander.
Begegnet euch in Freundlichkeit.
Gütig zeigt ihr wahre Größe.
Strebt nach einem treuen Herz.
Und seid beherrscht in eurer Selbst.
Sanftmütig seht einander an.
Wandelt im Geiste.
Rechnet mit Versuchung-
bis zum letzten Atemzug.
Doch begehrt nicht auf gegen das Gute um euch.
Schaut euch an,
mit wirklich offenen Herzen.
Und begegnet euch!
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen.
Sich von fern und nah betrachten
Es ist der Anfang des Erkennens
All jener Geheimnisse des Tages
Unermesslich endlos
Das Herz zuckt im ruhigen Atem
helle Nebel ziehen in schleierhaften Zügen um innere Bilder.
Das Träumen ist wie ein Klavierspiel
Von jeder Melodie die dem Herzen spricht
Mit Sanftmut spielen alle Töne
Verzückung, Glück und lautes Lachen
Sanfte Tränen, wilde Kämpfe
Wahre Mädchenträume
Mit aller Sehnsuchtskraft
Ein purpurroter Kuss.
Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen
Das Aufwachen ist Stillhalten-
Stillhalten, damit das Glück nicht verloren geht.
Eine Bilderflut bunter Zeichnungen nie erlebter Momente
Ein Gefühl, wie nach einem Sommerflug gelandet zu sein
Erinnerungen die Jahre zurückliegen
Sekunden zurück
Wirken nach
Der Wunsch mit Händen die Träume zu berühren
Sie nachzufühlen
In nackten Handflächen
Doch auch mit verschlossen Augen
Geballten Fäusten und angezogenen Füßen
Ziehen sie weiter
Von dannen
Hinterlassen nur das Gefühl
Nie erlebter Momente.
Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen.
Samstag, 17. Dezember 2011
Ein Geheimnis
Kalter klarer Duft mit
eigenem Glanz,
zinnoberrote Nebel schwelgen
durch stilles Abendlicht.
Ein raunendes Geflüster
kündigt an
und erste
Funken fallen.
Zart sacht leise
tanzen im Licht
hinterlassen leuchtende Spuren.
Andächtig
mit ernormer Klarheit
in harmonischen Rhytmen.
Ein fließender Tanz
wird zum Himmelsschauspiel,
kleine klingende Flugträume
bedecken die Welt
und ihre schlafenden Blumen
unter weißen Decken.
Emsiger eisiger Flausch.
Zarte sachte leise Funken
werden wild, gar unbändig,
doch vollkommen heiliger Ordnung
im Flug eingewoben in ein Gewand
aus tausend Lichtern.
In dieser mondlosen Nacht
lüftet der Winter
sein Geheimnis
des ersten Schnees.
Montag, 12. Dezember 2011
Und wieder
Weht ein Wind aus uralter Zeit,
er raunt seine eigenen Reisegespräche.
Alte Seelen
ziehen um die Häuser.
Und hinter beschlagenen Fensterscheiben
bei schlafendem Kerzenlicht
sitzen ihre runzelnden Gesichter
am Tisch der Sehnsucht.
Ihre Geschichten bilden ein Kleid aus Rätseln
sie erzählen sich
wilde Windsommergeschichten.
Alte Wurzelweiber
Sommermädchen
Feuerfrauen
erinnern sich an warme Flügelschläge
an duftende Rosen
sie singen laute rosarote Lieder.
Ihre Klänge dringen durchs Gemäuer
raus in wilde Stürme.
Und irgendwo
beantwortet der Klang der kühlen Erde
ihre Stimmen
Wurzellieder ohne Anfang ohne Ende
von ungezogenen Geschichten.
Lächelnd runzelt sich die Erdhaut
Ein letztes Mal..
Ein letztes Mal.