Sonntag, 30. August 2009
Dienstag, 25. August 2009
Samstag, 8. August 2009
Ihr buch liegt aufgeschlagen auf ihren knien
aber sie liest nicht
was sie liest das liest sie nicht
ihre augen huschen über worte zeilen
lesen sie doch ihre gedanken
sind verloren in anderen geschichten
ihr buch liegt aufgeschlagen auf ihren Knien
aber sie liest nicht
sie blickt aus dem fenster
gedanken verloren
alles rast an ihr vorüber
ihre augen folgen allem
zack zack zack sekunden
schnell
auf dem platz gegenüber fragt sich ein junger mann
warum sie aus dem fenster sieht
ihr buch liegt aufgeschlagen auf ihren Knien
aber sie liest nicht
was liest sie da draussen
sekunden ziehen an ihr vorbei
und sie wünscht sich ihre gedanken zu verlieren
nächste sekunde, gefühlt geplatzt
alles steht still nichts rast
atem steht
sie dreht die musik laut in ihren ohren
so dass sie es beinahe nicht auszuhalten vermag
so laut dass es schmerzt
so laut dass sie den atem wieder findet
sie hält den kopf hoch erhoben
das buch auf ihren knien ist aufgeschlagen
bebt droht zu rutschen
sie liest nicht
fäuste geballt sie löst die füße aus den schuhen
verliert den boden unter den füßen
und ihre fassung
alles in derselben sekunde
sie sieht sich an im innern
ruft sich zu über die betörend laute musik hinweg
sie dich an
sie senkt den blick
fängt die worte der aufgeschlagenen seite
des buches auf ihren knien
liest
„..dachte an die schwammige Theorie, derzufolge man nichts unternehmen sollte, solange man im Sinken begriffen war, sondern warten, bis man den grund berührte, von dem man sich abstoßen konnte, um wieder an die oberfläche zu gelangen...“
blickt auf
und in diesem moment dachte sie an den geruch einer zartrosagelben aprikose und hielt sie gefühlt vor ihre nase.
Nächste sekunde
sie klappt das buch zu
lässt es ruhig auf ihren knien liegen
und lächelt dem jungen mann zu der sich nun frägt
warum er die Julisonne in ihrem gesicht spürt
Freitag, 20. März 2009
Das Licht erweckt das Sein.
Alles. Was war. Was ist. Was kommen wird.
Wird wach.
Leise flutend strömen Strahlen.
Tausende in unsre Sicht.
Welke Lieder und Gemüter beleben sich in Wärme.
Und Frühling für Frühling.
Millionen Blütenknopsen strecken schüchtern ihre Köpfe,
der Erde empor.
Vom Licht gezogen.
Um uns, zu reifer Zeit,
durch Blumenpracht und Leuchten,
mit einem Lächeln zu beschenken.
Das Licht bewegt das Sein.
Es ist Frühling.
Samstag, 7. Februar 2009
... sich einen Engelskuss wünschen
.. sich wünschen auf der Welt ganz klein zu sein
... sich wünschen den Himmel zu berühren
.... sich wünschen auf der Welt ganz groß zu sein
"Wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur der Dumme den Finger an."
... ein altes Karusell, dass sich schneller dreht als alles
... sich einen Kaffee wünschen, im Cafè des deux Moulins avec Amelie Poulin
Le Procope, fonde en 1686 .... et une crème brûlèe
.. sich Badewannenmelodien wünschen, auf Pariser Asphalt
Napoleon besuchen..
... sich einen Blick über die ganzen Welt wünschen
... und Hotelzimmerwind vom Place de Clichy
... und sich ein bisschen wünschen auf parisianer Art aus-
einparken zu können, ohne Handbremsen... =)
Sonntag, 25. Januar 2009
Menschen die dich umgeben.
Sie teilen ihr Leben mit dir.
Und du deins mit ihnen.
Du bist wichtig für sie.
Und findest Zuflucht bei ihnen.
Sie lassen dich wie du bist.
Menschen, dass sind Familie.
Sie sind bei dir. Für dich.
Und fordern dich als Teil ihrer Welt.
Menschen das sind Freunde. Die dich sehen.
Sie beschenken dich immer wieder aufs Neue.
Geheimnisse, Träume, Geschichten.
Sorgen und Tränen.
Menschen, die du siehst.
Menschen die dich umgeben
Sie genießen das Leben mit dir
Jeder für sich. Stets veränderbar
Dein eigenes, das dich umgibt.
Das was du mit den Jahren gesammelt hast.
Fügt sich zusammen, verbindet sich. Teile werden zu Ganzem.
Du stellst die Verbindungen her, entscheidest dafür oder dagegen.
Die Zeit, gefüllt von dir. Von deinen Gedanken und Sehnsüchten.
Von deinem Tun. Du. Voller Sinne Gefühle und Ideen.
Dein eigenes was dich umgibt.
Ein Leben deiner Vorstellung. Stets veränderbar.
Gott der dich umgibt.
Dich sieht in deinem Leben, mit dem du zu ihm kommst.
Dir Hoffnung gibt und dich mit deinen Tränen nicht alleine lässt.
Gott, in den Wundern dieser Erde.
In der Wärme der Sonne. In der Unendlichkeit des Meeres.
In der Leichtigkeit des Windes, den du in deinen Haaren spürst.
Ein Schneckenhaus im Gras, das deine Geheimnisse für sich behält.
In den Klängen der Musik, die dich von innen strahlen und tanzen lässt.
In der Stärke der Bäume, die dich tragen und halten.
Gottes Schönheit, die du in deinem Herzen trägst.
Wie sich Gott dir zeigt, wie du glaubst.
Worin du Gott siehst. Das sagt deine Seele.
Gott der dich umgibt. Dich begleitet, wo immer du auch hingehst
Seine Liebe bleibt. Beständig.
Mit Teilen die dich tragen und dir Rückhalt geben.
Mit Teilen die sich verändern, größer oder kleiner werden
Die Ganz verschwinden und neuen Platz machen.
Mit Teilen die du liebst und achtest. Im Puzzle fest verankert. Und doch veränderbar.
Geheimnisvolle Teile, hinter die du zu kommen strebst.
Mit Vertrauten Teilen, die wir kennen und immer wieder finden, auch wenn sie für Zeiten verloren scheinen.
Teile am Rand, die ausbrechen können, Lücken hinterlassen, aber doch im Ganzen für Sicherheit sorgen.
Lose Teile, am seidenen Faden- sie finden ihren Platz- oder werden aufgegeben.
Ob schön oder bitter, ob kurzweilig oder Zeitlos.
Ob veränderbar oder beständig.
Jedes Teil als Einzigartigkeit deines Lebens.
Samstag, 27. Dezember 2008
Es ist als ob ich plötzlich Platz habe. Um mich.
Vielleicht ruft auch die Sehnsucht nach Platzhaben.
Ein Platz im Licht zu sitzen.
Mich beleuchten lassen.
An diesen wilden Tagen.
Von Kerzenflut ganz hingerissen.
Ein Platz der erinnert, wem sich die Zeit bekennt.
Diese Zeit, die aufhört Zeit zu sein.
Beginnt gefühlt in leisem Rhythmus zu verfliegen.
Wird stille Zeit. Als neige sie sich irgendeinem Ende zu.
Oder einem Anfang doch?
Wer bringt es mir an meinen Platz?
Wer bringt es dir - das Licht?
Wer bracht es euch, vor längst vergessnen Zeiten?
Euch, die ihr auf euren Füßen saßet.
Schweigend die Augen geschlossen haltend.
Weil ihr wusstet, wie es um euch dunkel wart.
Was durchbrach euer Wachen in dieser Nacht?
Wer vermochte euer Innehalten,
euer Erinnern zu Durchbrechen?
Ein Engel war’s.
Einer kam, um große Freudenbotschaft zu verkünden.
„Habt keine Angst!“ So sprach er.
„Euch ist ein Retter geboren,
er bringt das Licht zu allen Menschen.“
Groß vernahm der Engel die Furcht in euren Blicken.
„Habt keine Angst!“ So sprach er.
Eure Augen blieben nicht verschlossen.
Ihr saßt auf euren Füßen, auf lichtem Platz.
Das Licht für euch.
Das Licht für dich.
Sonntag, 7. Dezember 2008
ein baum
ohne worte auf ihn zu
meine blicke
meine füße
mein atem
auf ihn zu
heute bringt er das licht zum leuchten
direkt da
meine blicke
meine füße
mein atem
direkt da
berührendnah
heute bringt er die luft zum lächeln
stehenbleiben
meine blicke
meine füße
mein atem
durchatmen
wir kennen uns
heute bringt er die winde zum träumen
ein baum
.
Gedanken Gedanken Gedanken Gedanken.. Weihnachten sagen wir. An was erinnern wir uns? In dieser Nacht. Einer geweihten. Ist weihen feiern? Mit Kerzen und einer Playstation3? Was hat Jesus damit zu tun? Sie sagte, eigentlich sei es die Wintersonnenwende, ja die.. Das Licht wendet sich wieder der Erde zu. Im Moment regnet es eher. Weihnachten sagen wir. Einige sind allein. Letztes Jahr war ihr die Gans im Ofen verbrannt und sie hatte dicke Tränen geweint, gleich neben dem festlichen Baum. Nein das würde nicht wieder passieren. Er meinte, er schenke niemanden etwas. Vielleicht brauche ich heute keinen Parkschein, es ist ja Heiliger Abend, lächelt sie und steigt aus dem Wagen. Sie geht Geschenke kaufen, die letzten, keine Zeit gehabt, nein nein. Vor Weihnachten ist es am schlimmsten. Der Stress. Und der Chef. Und die Sabine die ihr immer von ihrem Mann erzählt, wie toll er doch ist. Nein Nein. Vor Weihnachten hat sie keine Zeit. Die Politesse schreibt einen Strafzettel. Und siebenhundert Kilometer weiter östlich legt sich ein Hund vor den warmen Kamin. Die Oma strickt. So wie sie es jeden Abend tut. Und erzählt dem Hund Geschichten. So wie sie es jeden Abend tut. Es könnte auch der vierzehnte August sein. Es wäre genau ein Abend wie jeder andere. Mit Geschichten und Stricknadeln und so. Weihnachten sagen wir. Das Fernsehen berichtet von äthiopischen Migranten in Italien. Die Mafia jagt sie und sie finden keine Arbeit. Die Frauen sind Prostituierte. Es gibt keine andere Möglichkeit an Geld zu kommen, sagt sie. Die im Fernsehen. Sie hat Hunger an diesem Tag. Es ist Ende Monat, kein Geld mehr da. Er hat den Hörer aufgelegt, die Freude kommen eine halbe Stunde später, Emmas Absatz der neuen Schuhe ist abgebrochen. Sie in Tränen ausgebrochen. Eine halbe Stunde später zum Essen. Ja, sagt sie, das macht nichts. Die Weihnachtsgans ist sowieso noch nicht ganz durch. Ist der Tisch gedeckt Achim? Zündest du jetzt den Baum mal an Achim? Wieso hast du nicht die beigefarbene Tischdecke mit dem Perlenmuster genommen? Die von Sofia. Du weißt doch das Sofia kommt. Sie würde sich freuen Achim. Achim denkst du an die Geschenke für die Kinder? Achim das Bier steht noch im Keller. Ich will ja keins, aber ich sag’s bevor du es wieder vergisst. Achim, ach ich freu mich so das Weihnachten ist. Er hat rote Backen. Er spürt es und weiß aber nicht, ob es ihn auch so freut. Anstrengende rote Backen. Und er wünscht sich woanders hin. Ich bekomme kein Weihnachtsgeld. Ich den Dreizehnten. Hast du schon alle Geschenke? Ja und du. Nein. Ich weiß einfach nicht was ich verschenken soll. Jahrein Jahraus dasselbe. Weihrauch und Mürre. Bücher bei Amazon und einen neuen CD-Player bei Ebay. Sie hat sich den Ring gewünscht. Wie so grade der? Der ist teuer. Hat sie das nicht gesehn? Was sagt sie wohl wenn ich den anderen nehme. Nein ich sehe jetzt schon ihr Gesicht. Die Mädchen und Jungen werden an diesem Tag genauso in den Müllbergen wühlen und nach Essbaren und noch zu gebrauchenden Dingen suchen, wie sie es gestern getan und morgen wieder tun werden. Die Mädchen und Jungen auf den Phillipinen. Ja ich geh mit in den Gottesdienst. Ja Mama. Nein ich komme noch nicht so früh. Ja ich werde da sein. Ja versprochen. Mama.. ja sie kommt mit. Nein an Gott glaubt sie nicht. Nein Mama. Nein ich auch nicht. Aber das weißt du doch. Ja Mama bis später. Sie hat an das Christkind geschrieben. Im Kindergarten. Ja ihre Fantasie, die hat sie. Ihren Wunschzettel hat sie geschrieben, der war vielleicht lang. Ich weiß nicht. Ihre Wünsche werden von Jahr zu Jahr größer. Mehr. Ich kann ihr doch kein Handy kaufen. Von was den. Sie hätte lieber mal schreiben sollen, dass sie sich für ihren Vater eine Arbeit wünscht. Wir leben von Hartz4. Und sie wünscht sich ein Handy. Mit 5. Weihnachten sagen wir. Im H&M ist die neue Kollektion eingetroffen. Made In China. Arbeitshalle auf tausend Quadratmeter. Für weißichnichtwieviele Mitarbeiterinnen. 3 mal fünf-Minuten Klopause. Einmal etwas mehr. Mit Essen und Zimmer. Keine Familie. Auch nicht heute. Heute ist alles wie sonst. Schläge. Falsche Naht. Schlechte Luft. Die Finger bluten. Nein heute ist alles wie sonst. Wie jeden Tag. Made in China. Die neue Kollektion ist eingetroffen. H&M. Ohne Blut versteht sich. Was hat Jesus damit zu tun? Weihnachten sagen wir. Dieses bekackte Familiengedönse. Sie hört nicht zu wenn er so redet. Sie liebt diese Tage. Die Stille, den Bienenwachsduft. Auch wenn es nicht schneit. Das Geschenke auspacken. Oh wie sie es liebt dass alle zusammen sind. Ihr Bruder aus Berlin. Einmal im Jahr. Den Braten und den Nachtisch ihrer Mutter. Plätzchen hat sie gebacken. Schon Mitte November. Wer soll die bloß alle essen? Er hat gerne Nachtdienst. Ist ihm egal. Was soll er denn sonst machen. Hier ist er wenigsten nicht alleine. Das alleine sein ist heut nämlich anders wie sonst. An Weihnachten ist es anders. Und hier sind auch alle alleine. Manche wurden heimgeholt. Sind bei der Familie. Aber viele liegen in den Betten, immer zu zweit. Trotzdem alleine. Gefühlt. Da ist er doch lieber hier. Die Alten haben ja sonst niemanden. Und er auch nicht. Ja da ist er lieber hier. Weihnachten im Schuhkarton. Tausende Laster mit Abertausenden Päckchen. Überall ist Weihnachten drin. Weihnachten für Aberabertausende Kinder. Kinder in dritte-Welt-Ländern. Und hier? In dieser Stadt wird ein Kind in der Mülltonne gefunden. Und hier in diesem Land? Hungernde Kinder, haben keine Winterjacke. Die Mutter ist auf einem Trip. Sie hat vergessen was heute für ein Tag ist. Und wie ihr Kind heißt auch. Und hier in diesem Land? Weihnachten sagen wir. Was ist mit den Menschen die jahrelang zu Gott beten? Nach Zwangsheirat mit achtzehn folgen viele Schreckensjahre. Mit Vergewaltigung und Schlägen. Ein Kind nach dem anderen. Die Frau bleibt zuhause. Mit denen die jahrelang keine Erhörung erfahren? Keine Gnade? Der Krebs hat ihn kaputt gemacht. Sein Leiden war so lang. Jetzt ist er gestorben. Weihnachten sagen wir. Der Weihnachtsmarkt war sehr erfolgreich dieses Jahre gewesen. Viele Hüte und Sachen hatte sie verkauft. Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. Somalias Regierungschef macht ein Nickerchen. Es gibt hunderte zeitliche Hochrechungen von Todeszahlen für verschiedenste Krankheiten. Statistiken wann was wie oft und wem passiert. An was erinnern wir uns? In Indien suchen Frauen auf europäischem Elektroschrott Gold und Silberfragmente heraus. Schrott aus Europa. Zu Hohe Müllentsorgungskosten. An Indiens Küsten ist Platz. Das Gold und Silber wird verkauft, nach Europa. Kaufhäuser heizen. Die Kunden sollen ja nicht frieren. Und überall in den beheizten warmen Kaufhäusern, stehen die Türen offen. Damit jeder rein kann. Im Internet werden Sie gefragt wie alt sie sind. Achtzehn? Ja. Herzlich willkommen auf Youporn. Portal für jeden. Porno für jeden. Das Alter ist Kopfsache. An was erinnern wir uns? Die Erde ist die Erde. Von Gott geschaffen. Die Welt ist die Welt. Von Menschen geschaffen. Menschen mit einem freien Willen. Zu frei? An was erinnern wir uns? Was hat die Nacht mit Leben zu tun? Mit Jesus? Mit Gott? Mit Licht? Mit Liebe? Weihnachten sagen wir. Und Gedanken Gedanken Gedanken Gedanken Gedanken..
Sie sind da.
Um dich. Und überall.
Und überhaupt immer da.
Du siehst sie nicht.
Aber kannst sie spüren.
Wie sie dich führen. Durch Neues und Fremdes.
Wie sie mit dir Türen öffnen. Türen, wo du keine erwartest.
- und wo für niemand anderen Türen sind.
Wie sie dir Mut geben.
Dich mutig sein lassen auf den Wegen deiner Träume.
Dir die Richtung weisen. Spürst du dieses leise wehen?
Du siehst sie nicht.
Aber du kannst ihnen vertrauen.
Sie teilen ihre Flügel mit dir, damit du sie zum Fliegen nutzt.
Sie lassen dich schweben, aber nie den Boden unter den Füßen verlieren.
Sie sind wachsam und halten ihre schützenden Hände über dich.
Sie werden dir immer zur Stelle sein.
Auch wenn sie so hoch fliegen, dass du sie nicht zu sehen scheinst,
verlieren sie dich doch nie aus den Augen.
Du siehst sie nicht.
Aber sie lassen dich verstehen.
Verbunden zum Himmel. Geschickt von Gott.
Unerwartet und Unverdient.
Sie haben die Schlüssel zu deinem Herzen.
Du siehst sie nicht.
Aber du kannst sie hören. Sie sprechen Worte, die dir unvergesslich bleiben.
Worte die Ermutigung im Zweifel geben. Worte einer helfenden Hand.
Worte durch eine sanfte Berührung. Tröstende Worte.
Worte die du nur mit dem Herzen verstehst.
Ein Lufthauch um dich.
Sie sind da.
Sonntag, 9. November 2008
Bist du schon in der Sonne gewesen?
Bist du schon in der Sonne gewesen?
In der Sonne die das licht färbt?
Das Licht der Blätter..
Das Licht des Tages..
Das Licht der Zeit..
Bist du schon in der Sonne gewesen?
Sie ist Gold.
Die Haut friert nicht. Alles bewegt sich.
Bist du schon in der Sonne gewesen?
Die Zeit fällt vor ihr nieder.
Ein Fallen wie von weit.
Und mit jedem Fallen sei es, als welkten in den Himmeln ferne Klänge.
Bist du schon in der Sonne gewesen?
Steh hinein. Herz ist ruhig. Mach dich auf.
Bist du schon in der Sonne gewesen?
Auf zum goldne Strahlenlichter fangen.
November. Seine Blicke halten das Fenster beschlagen.
Heizungsluft umschlägt meine Beine.
Trotzdem - ich fröstle.
Der Blick nach draussen ist einsam.
Fliehende Menschen mit Regenschirmen.
Sie träumen vom Frühling.
Ihre Schritte sind schnell und langsam zugleich.
Vielleicht wissen sie nicht, dass eine schöne Zeit vor ihnen liegt.
Die Zeit in der das Licht zurückkehrt.
Sie wollen nur vor den Nebeln zuhause sein.
November ist einsam.
Das Licht ist alleine.
Es scheint als würde sich die Sonne zu dieser Zeit erholen.
Und erst wenige Kerzen brennen.
Novemberrückblick.
Kinder sind mit Laternen gelaufen.
Durch Wiesen, die nass waren.
Und haben ihre kleinen kalten Hände in den großen Jackentaschen ihrer Väter gewärmt.
Plötzlich ein lautes Geräusch.
Das erste, was den stummen Nebel an diesem Morgen zu durchbrechen vermag.
Ein Krahn wird ausgefahren und zwei lächelnde Männer befestigen einen großen Lichterstern an der Straßenlaterne unter meinem Fenster. Sie freuen sich darüber.
Ich öffne das Fenster. Nebelweich.
Die Straße entlang leuchten Laternenlichtersterne.
Das Licht ist zurückgekehrt.
Blumen lieben
Ich mag es wenn mein Bett frisch bezogen ist und am Abend auf mich wartet.
Und viele leuchtende Blumen.
Ich liebe es wach zu träumen und immer daran zu glauben, dass der Traum sich irgendwann erfüllen kann.
Ich mag es Löwenzahn in die Luft zu pusten.
Ein Blick, wechselnde Worte, die Umarmung einer geliebten Freundin.
Ich mag Menschen die Geschichten und Abenteuer erzählen.
An manchen Orten die Augen schließen und sich von Gott umarmt zu fühlen.
Ich liebe es zu tanzen.
Ich mag die einfach daliegende Wahrheit, die Kinder über die Welt aussprechen.
Ich liebe es, dabei zu weinen, wenn sich zwei Menschen in schönen Filmen küssen.
Vor dem Meer stehen und spüren wie der Wind durch meine Haare weht.