Samstag, 3. März 2012

Seit aller Zeit
seit jenen vergangenen Tagen
erzählen sie von der Liebe.
Geschichten voller Einigkeit.
Sie erzählen vom Anfang
der Schöpfung
-allem Anfang.

Von den Wegen des Lebens.
Zwei zu wählen.
Den Weg der Natur.
Und den Weg der Gnade.
 
Sie lehren sie uns
den Weg der Gnade.
Der Weg im Geist sich wandelnd.
Uneigennützig
Gütig
Liebend
Voll tiefem Frieden
Vertrauend in die unsagbare Herrlichkeit.

Der Weg der Gnade.

Liebt einander.
Jeden.
Alles.
Freuet euch an Herrlichkeit.
Staunt.
Hofft.
Sähet Frieden in die Herzen.
Seid geduldig miteinander.
Helft einander.
Begegnet euch in Freundlichkeit.
Gütig zeigt ihr wahre Größe.
Tut andern Gutes.
Strebt nach einem treuen Herz.
Und seid beherrscht in eurer Selbst.
Sanftmütig seht einander an.
Vergebt.
Wandelt im Geiste.
Rechnet mit Versuchung-
bis zum letzten Atemzug.
Doch begehrt nicht auf gegen das Gute um euch.
Schaut euch an,
mit wirklich offenen Herzen.
Und begegnet euch!

Sie lehren uns den Weg der Gnade.
Den zu Gehen, nie ein böses Ende nehmen wird.

Wer liebt,
fliegt mit dem Leben.
Wer liebt,
fliegt mit dem Leben.

Freitag, 2. März 2012

Und Wieder

Weht Ein Wind

Diesmal Ein Neuer

Er Zieht Lebensfäden

Wehend Übers Frühlingsfeld

Seine Klänge Wecken Alle Weissen Blumen

Alles Erwacht Aus Seinen Wurzelträumen

Und Es Beginnt Von Neuem

Der Erdatem Wächst Ins Sichtbare

Die Runzelnden Gesichter

Verlassen Lachend Den Tisch Der Sehnsucht

Frühlingsmädchen Wurzelweiber Sonnenfrauen

Ziehen Sich Die Schuhe An

Das Rätselkleid Lüftet Sein Geheimnis

Runzelhaut Weitet Sich

Sie Singen Draussen Weiter Ihre Lieder

Gelbe Sind Es Heute

Angemalt Vom Sonnenlicht

In Den Tag Getanzt

Im Wilden Ungestümen Eifer

Beschreibt Der Wind Das Ende Dieser Kältetage

Blumen Wachsen In Den Regenduft

Beenden Ihre Wurzelträume

Inspiriert Von Seinen Musen

Auf Ein Neues Leben Lang.

Sonntag, 19. Februar 2012

Liebt einander.
Freuet euch an Herrlichkeit.
Sähet Frieden in die Herzen.
Seid geduldig miteinander.
Begegnet euch in Freundlichkeit.
Gütig zeigt ihr wahre Größe.
Strebt nach einem treuen Herz.
Und seid beherrscht in eurer Selbst.
Sanftmütig seht einander an.
Wandelt im Geiste.

Rechnet mit Versuchung-
bis zum letzten Atemzug.
Doch begehrt nicht auf gegen das Gute um euch.
Schaut euch an,
mit wirklich offenen Herzen.
Und begegnet euch!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen.

Sich von fern und nah betrachten

Es ist der Anfang des Erkennens

All jener Geheimnisse des Tages

Unermesslich endlos

Das Herz zuckt im ruhigen Atem

helle Nebel ziehen in schleierhaften Zügen um innere Bilder.

Das Träumen ist wie ein Klavierspiel

Von jeder Melodie die dem Herzen spricht

Mit Sanftmut spielen alle Töne

Verzückung, Glück und lautes Lachen

Sanfte Tränen, wilde Kämpfe

Wahre Mädchenträume

Mit aller Sehnsuchtskraft

Ein purpurroter Kuss.

Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen

Das Aufwachen ist Stillhalten-

Stillhalten, damit das Glück nicht verloren geht.

Eine Bilderflut bunter Zeichnungen nie erlebter Momente

Ein Gefühl, wie nach einem Sommerflug gelandet zu sein

Erinnerungen die Jahre zurückliegen

Sekunden zurück

Wirken nach

Der Wunsch mit Händen die Träume zu berühren

Sie nachzufühlen

In nackten Handflächen

Doch auch mit verschlossen Augen

Geballten Fäusten und angezogenen Füßen

Ziehen sie weiter

Von dannen

Hinterlassen nur das Gefühl

Nie erlebter Momente.

Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen.

Samstag, 17. Dezember 2011

Ein Geheimnis


Kalter klarer Duft mit

eigenem Glanz,

zinnoberrote Nebel schwelgen

durch stilles Abendlicht.

Ein raunendes Geflüster

kündigt an

und erste

Funken fallen.

Zart sacht leise

tanzen im Licht

hinterlassen leuchtende Spuren.

Andächtig

mit ernormer Klarheit

in harmonischen Rhytmen.

Ein fließender Tanz

wird zum Himmelsschauspiel,

kleine klingende Flugträume

bedecken die Welt

und ihre schlafenden Blumen

unter weißen Decken.

Emsiger eisiger Flausch.

Zarte sachte leise Funken

werden wild, gar unbändig,

doch vollkommen heiliger Ordnung

im Flug eingewoben in ein Gewand

aus tausend Lichtern.

In dieser mondlosen Nacht

lüftet der Winter

sein Geheimnis

des ersten Schnees.

Montag, 12. Dezember 2011

Und wieder

Weht ein Wind aus uralter Zeit,

er raunt seine eigenen Reisegespräche.

Alte Seelen

ziehen um die Häuser.

Und hinter beschlagenen Fensterscheiben

bei schlafendem Kerzenlicht

sitzen ihre runzelnden Gesichter

am Tisch der Sehnsucht.

Ihre Geschichten bilden ein Kleid aus Rätseln

sie erzählen sich

wilde Windsommergeschichten.

Alte Wurzelweiber

Sommermädchen

Feuerfrauen

erinnern sich an warme Flügelschläge

an duftende Rosen

sie singen laute rosarote Lieder.

Ihre Klänge dringen durchs Gemäuer

raus in wilde Stürme.

Und irgendwo

beantwortet der Klang der kühlen Erde

ihre Stimmen

Wurzellieder ohne Anfang ohne Ende

von ungezogenen Geschichten.

Lächelnd runzelt sich die Erdhaut

Ein letztes Mal..

Ein letztes Mal.