Mittwoch, 25. November 2015



In der Welt habt ihr Angst.
Aber seid guten Mutes,
ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16 . 33

In mir lacht der Frohsinn und trübt der Unmut zugleich,
Froh zu sein, über den Herbst
Über das Licht und den Atem den ich habe.
Ich kann glücklich lachen, weil Gott mir eine Stimme gab.
Eine Stimme zu reden, mein Wort zu erheben, eine Stimme Wahrheit kund zu tun.
Ich habe das Leben, Aufgaben, Träume und Worte.

Und doch füllen sich meine Augen mit Tränen
Und mein Herz mit Angst.
Tränen für den Schmerz den die Erde trägt
 durch die Lasten dieser Welt.
Wie sich die Welt auf die Erde drückt
sie erdrückt, bedrückt.
Sie lässt die Erde nicht atmen, schnürt ihr die Kehle zu.
Diese Welt bringt uns Regen, wo bereits Fluten sind.
Diese Welt bringt Hitze, wo Trockenheit und Dürre herrscht.
Diese Welt schenkt Menschen Fülle, die bereits alles haben
und füttert sie trotz Völligkeit.
Sie  raubt denen ohne Besitz ihre Würde
und lässt sie hungern.
Diese Welt ist aus dem Gleichgewicht
in keinen Fugen.
Diese Welt lacht, wo andere weinen.
Diese Welt kennt kein Erbarmen.
In dieser Welt spielen Menschen ein Spiel das sie nicht verstehen.
Doch ist diese Welt nicht Seine Welt.
Diese Welt ist nicht Seine Welt.

So verliere ich nie die Hoffnung den Glauben die Liebe an den, der über allem steht.
An den, der die Welt mit einem Atemzug vernichten wird.
An den, der jedes Geschöpf würdigt und unsagbar liebt.
An den, der die seine Erde von dieser Welt befreien wird.
In diesen und in allen Tagen.
Weil er diese Welt überwunden hat.
Weil er diese Welt überwunden hat.

So nun frag' dich mal..



Frag dich mal:
Worauf hättest du grad Lust?
Wonach ist dir grad im Sinn?
Worin läg dein Wohlgefallen?
Du kannst mit geschlossnen Augen
diese junge Luft einsaugen,
und plötzlich lächeln
weil du an den Sommer denkst.
An Eiscreme im Sonnenlicht
an das Gefühl Fahrradwind im Gesicht.
Sommer, bei dem ankommen zweitrangig ist,
da überall, wo du bist
der Sommer schon ist!
Wie wärs?
Grünes Gras und rote Kirschen
Kerne spucken,  Sonne gucken
Alles Schöne sehn
Schuhe aus und barfuss gehn
Sich schöne Wünsche wünschen
Den Juni riechen, auch mal schmollen
Nicht immer alles machen was wir sollen
Komm frag dich mal:
Worauf hättest du grad Lust?
Wonach ist dir grad im Sinn?
Worin läg dein Wohlgefallen?
Frohsinn Jubel Lebenslust
Eine Kiste für den Frust
Und ein Blatt für all die Träume
Los, schreib dein Leben!
All die Lieder, die du singen willst
Schreib den Tag
Denn wie gesagt
All die Luft ist jung und wartet
Dass wir sie atmen und was draus wagen
Das wir nicht morgen sagen..
Denn im heute liegt die goldne Stunde
So posaunt‘s aus aller Munde.
Wie das Leben uns beglückt
Und auch hier und da das Herz verzückt
Liegt allein in unsrer Hand
So nun frag dich mal:
Worauf hättest du grad Lust?
Wonach ist dir grad im Sinn?
Worin läge jetzt dein Wohlgefallen?