Mittwoch, 10. April 2013



Deine Welt ist manchmal so klein
So als würde sie in zwei verschlossene Hände passen
Du ziehst die Schultern hoch
Ab und an zucken sie
Die Musik die du hörst
Erkennst du nicht
Trotzdem fühlst du
Wie sie dich in Bewegung setzt
Als würdest du dich in einem Feld voll wiegender Gräser
Auf den nächsten Wind freuen
Mit geschlossenen Augen
Erkennst du nur noch das Wesentliche
Alles drum herum scheint zu schwinden
Zerrieselt wie warmer Sand
Du spürst wie die Menschen
Um dich herum ihr Gesicht von dir abwenden
- ihr inneres, ihr äußeres
Und du fragst dich
Ob du dich vor Zeiten zuerst
Mit deinem eigenen Gesicht,
deinem Inneren, deinem Äußeren
Von ihnen abgewandt hast.
Das alleine sein
In dieser kleinen Welt
Ist das schönste und zugleich hässlichste Los der Menschen.




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