Man sollte alle Tage
wenigestens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und,
wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Montag, 22. April 2013
Mittwoch, 10. April 2013
Deine Welt ist manchmal so klein
So als würde sie in zwei verschlossene Hände passen
Du ziehst die Schultern hoch
Ab und an zucken sie
Die Musik die du hörst
Erkennst du nicht
Trotzdem fühlst du
Wie sie dich in Bewegung setzt
Als würdest du dich in einem Feld voll wiegender Gräser
Auf den nächsten Wind freuen
Mit geschlossenen Augen
Erkennst du nur noch das Wesentliche
Alles drum herum scheint zu schwinden
Zerrieselt wie warmer Sand
Du spürst wie die Menschen
Um dich herum ihr Gesicht von dir abwenden
- ihr inneres, ihr äußeres
Und du fragst dich
Ob du dich vor Zeiten zuerst
Mit deinem eigenen Gesicht,
deinem Inneren, deinem Äußeren
Von ihnen abgewandt hast.
Das alleine sein
In dieser kleinen Welt
Ist das schönste und zugleich hässlichste Los der Menschen.
vom meer..
Atme aus in der Geschichte
Sieh, das Meer erwacht vor dir
Blick in seine blaue
Weite
Wie es brach erliegt vor dir
Stürmisch blickt die See nun auf
Lässt dich für Heut erahnen
Wie kühlend ihre Fahrt nun wird
Beherzt nach all den Jahren
Während Sand durch Zehen rieselt
Bläst der Wind dir wirr durchs Haar
Lässt in seiner Eile
Keins an seinem Platz wo‘s war
Du kamst hierher um zu erzählen
Dieses jenes wirre
Wort
Trau dich nun noch einen schritt
Wirf sie endlich über Bord
Leichten Mutes wird der Wind
Sich um dich nun sorgen
Wird dir deine schwere nehmen
Singt das Meer ein Lied von Morgen
Atme aus in der Geschichte
Sieh, das Meer erwacht vor dir
Blick in seine blaue
Weite
Wie es brach erliegt vor dir
Neujahr
In jedem Anfang steckt die Sehnsucht
Nach Reichtum neuer Möglichkeiten
Unsere Bewegungen gleichen einer Suche
Ein Verlangen treibt uns an.
Vielleicht sind es ferne Entdeckungen
Berufungen oder das Finden eines Sinns.
Oder aber neue Wege
unsre Klugheit, unser Können zu beweisen.
Blicke in die neue Fremde
Unsre Seele träumt vom Meer
Schweifend dichten wir in ungenauen Größen
Was wir selbst nicht zu erfassen wagen.
Unzählige Geschichten über
diese Fremde, fassbar in lauter unberührten Tagen
die voll Wonne Glück und Frohmut
in uns ihre Erfüllung erwartet.
Ein Aufbruch,
neuer Wind liegt in der Luft
von dem das Herz ergriffen
Seine Schläge rhythmisch werden lässt.
Kühnheit und nicht wenig Heldengeist sind hier gefragt
wer nicht schmollen sondern
diesem Anfang seine Stirn hier bietet will.
In jedem Anfang steckt die Sehnsucht
als tiefes Geheimnis
dass sich zu wundern lohnt.
Schall und Rauch, es ist der Anfang
aller unsrer neuen Tage.
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