Mittwoch, 28. Dezember 2011

Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen.

Sich von fern und nah betrachten

Es ist der Anfang des Erkennens

All jener Geheimnisse des Tages

Unermesslich endlos

Das Herz zuckt im ruhigen Atem

helle Nebel ziehen in schleierhaften Zügen um innere Bilder.

Das Träumen ist wie ein Klavierspiel

Von jeder Melodie die dem Herzen spricht

Mit Sanftmut spielen alle Töne

Verzückung, Glück und lautes Lachen

Sanfte Tränen, wilde Kämpfe

Wahre Mädchenträume

Mit aller Sehnsuchtskraft

Ein purpurroter Kuss.

Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen

Das Aufwachen ist Stillhalten-

Stillhalten, damit das Glück nicht verloren geht.

Eine Bilderflut bunter Zeichnungen nie erlebter Momente

Ein Gefühl, wie nach einem Sommerflug gelandet zu sein

Erinnerungen die Jahre zurückliegen

Sekunden zurück

Wirken nach

Der Wunsch mit Händen die Träume zu berühren

Sie nachzufühlen

In nackten Handflächen

Doch auch mit verschlossen Augen

Geballten Fäusten und angezogenen Füßen

Ziehen sie weiter

Von dannen

Hinterlassen nur das Gefühl

Nie erlebter Momente.

Das Träumen, ist wie von innen eine andere Person zu tanzen.

Samstag, 17. Dezember 2011

Ein Geheimnis


Kalter klarer Duft mit

eigenem Glanz,

zinnoberrote Nebel schwelgen

durch stilles Abendlicht.

Ein raunendes Geflüster

kündigt an

und erste

Funken fallen.

Zart sacht leise

tanzen im Licht

hinterlassen leuchtende Spuren.

Andächtig

mit ernormer Klarheit

in harmonischen Rhytmen.

Ein fließender Tanz

wird zum Himmelsschauspiel,

kleine klingende Flugträume

bedecken die Welt

und ihre schlafenden Blumen

unter weißen Decken.

Emsiger eisiger Flausch.

Zarte sachte leise Funken

werden wild, gar unbändig,

doch vollkommen heiliger Ordnung

im Flug eingewoben in ein Gewand

aus tausend Lichtern.

In dieser mondlosen Nacht

lüftet der Winter

sein Geheimnis

des ersten Schnees.

Montag, 12. Dezember 2011

Und wieder

Weht ein Wind aus uralter Zeit,

er raunt seine eigenen Reisegespräche.

Alte Seelen

ziehen um die Häuser.

Und hinter beschlagenen Fensterscheiben

bei schlafendem Kerzenlicht

sitzen ihre runzelnden Gesichter

am Tisch der Sehnsucht.

Ihre Geschichten bilden ein Kleid aus Rätseln

sie erzählen sich

wilde Windsommergeschichten.

Alte Wurzelweiber

Sommermädchen

Feuerfrauen

erinnern sich an warme Flügelschläge

an duftende Rosen

sie singen laute rosarote Lieder.

Ihre Klänge dringen durchs Gemäuer

raus in wilde Stürme.

Und irgendwo

beantwortet der Klang der kühlen Erde

ihre Stimmen

Wurzellieder ohne Anfang ohne Ende

von ungezogenen Geschichten.

Lächelnd runzelt sich die Erdhaut

Ein letztes Mal..

Ein letztes Mal.