HerbstgoldHerbstgold fließend
durch kalte Novembertage
dem Menschenaug ein Funke
Goldner Regen
ohne Klamm und Nässe
Leuchtend klar im Sonnenlicht
Alle Augen erfreuen
sich an goldnem Blättermeer
und ein weicher wie sonst nie
geschmeckter Duft durchzieht
des einen oder anderen Nase
wer herzensoffen diese goldne Laune
in aller Prächtigkeit bestaune
der wird sehen
wie alles beginnt
und vergeht
Herbstgolden
klar und sinnlich fallen
wie von Sinnen abertausende von ihnen
sonnengelbe, purpurrote, grellorange
und gemischte
manche seufzend schwer
andre leicht beflügelt frei
fallen und der wind erfüllt in Eile
seinen Liebgesang
bevor sie alle ihm erliegen
Menschenstiefel
Fernen Klängen lauschen
verspüren pure Lust
und Wonne beim Durchschreiten
Schlendern manche rasend
durch dieses goldne Blätterglück
rascheln laut mal leise
horchen auf ihr Herzgefühl
streifen Blicke hohe Lüfte
hängen den Gedanken nach
Menschenarme weit entfacht und drehend
alle Sinne ausgestreckt
Kalter Atemhauch erregt
ohne Puste fordert stillstehn
Gemüt beruhigt erwidert noch
bevor die Dämmerung beginnt
das letzte goldne Blättertreiben
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