Samstag, 20. August 2011

„Ich weiß nur dass es den Mann im Mond nicht gibt, der alles heil macht“,

sagte sie

und trank am frühen Morgen zerzausten Haares ihren Rotwein.

Sie schloss die Augen

Sah wie er im Kopfstand stehend eine Rose zückte

Wie er sie über seine Schultern hob

Haare flogen

und sie lachend trug

wie sie

später dann

ihre einsamen Hände in seine tiefen aufgewärmten Jackentaschen vergraben konnte.

Sie sah wie

sein Lachen einem Junitag glich

und alles nach Holunder roch.

„Ich weiß nur, dass es den Mann im Mond nicht gibt, der alles heil macht.

Ich mal mir dann ein happy end aus

Das ist schwer an manchen Tagen.“

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