Montag, 8. Oktober 2012





Die Tür fliegt auf und du fliegst mit
Ohne Irr und Umwege
Anfangs langsam zaghaft
Mit Sorgfalt bedacht
Zum Schutze neuen unbefangnen Glücks
Du hebst leicht die Arme
Spürst keinen Gegenwind
Nur das Flattern deines Hemdes.

Und für insgeheime Momente
Hebst du ab bei
Schwindender Erdanziehung
Mit etwas Scheu und doch ein bisschen ungeniert
Fliegen deine Füße
Etwas in die Höh
Über kühlen Morgentau.

Erste stürme
Denen blickst du ohne sorg entgegen
Lächelst sie nur flüchtig an.
Dann
Spürst du
Das dieser Anfang aller Träume
Dich soeben geküsst hat.

Samstag, 14. April 2012

Rote Linien

Was ist mit der Zeit?

Fliegt sie?

Was nimmt sie mit?

Lässt sie zurück?

Die Wirklichkeit vergeht wie fliehendes Glück..

Der Wind ändert sich, flüchtig im Verworrenen.

Immerwährende Wünsche voller Roter Linien

die einst einer malte

auf den Asphalt der Liebe.

Durch wilde schwere Schritte

wütend zertreten.

Was bleibt hier zurück?

Wo wird all das aufbewahrt, was war?

In Schränken Schubladen Kästen und Kisten

bewahrt die Zeit all jenen Augenblick der Menschenleben.

Bewahrt vor was?

Sie teilt all diese Augenblicke

mit Tagen, Wochen, Jahren..

mit der Frist, der Ära, in vielen Phasen..

Epochen, Räume voller Blicke und Sekunden

überall verborgenes Dasein vergangener Momente.

Liegen still, voll Ruhe in sich

verbergen Wut

verschweigen Pein und Marter

verwahren Liebesrausch

unterschlagen sich die Ungeduld

entziehen sich der Frömmigkeit

vertuschen all den Spott und Hohn

horten häufen speichern stapeln übliche Enttäuschungen.

Was bleibt, was lässt die Zeit zurück?


Samstag, 3. März 2012

Seit aller Zeit
seit jenen vergangenen Tagen
erzählen sie von der Liebe.
Geschichten voller Einigkeit.
Sie erzählen vom Anfang
der Schöpfung
-allem Anfang.

Von den Wegen des Lebens.
Zwei zu wählen.
Den Weg der Natur.
Und den Weg der Gnade.
 
Sie lehren sie uns
den Weg der Gnade.
Der Weg im Geist sich wandelnd.
Uneigennützig
Gütig
Liebend
Voll tiefem Frieden
Vertrauend in die unsagbare Herrlichkeit.

Der Weg der Gnade.

Liebt einander.
Jeden.
Alles.
Freuet euch an Herrlichkeit.
Staunt.
Hofft.
Sähet Frieden in die Herzen.
Seid geduldig miteinander.
Helft einander.
Begegnet euch in Freundlichkeit.
Gütig zeigt ihr wahre Größe.
Tut andern Gutes.
Strebt nach einem treuen Herz.
Und seid beherrscht in eurer Selbst.
Sanftmütig seht einander an.
Vergebt.
Wandelt im Geiste.
Rechnet mit Versuchung-
bis zum letzten Atemzug.
Doch begehrt nicht auf gegen das Gute um euch.
Schaut euch an,
mit wirklich offenen Herzen.
Und begegnet euch!

Sie lehren uns den Weg der Gnade.
Den zu Gehen, nie ein böses Ende nehmen wird.

Wer liebt,
fliegt mit dem Leben.
Wer liebt,
fliegt mit dem Leben.

Freitag, 2. März 2012

Und Wieder

Weht Ein Wind

Diesmal Ein Neuer

Er Zieht Lebensfäden

Wehend Übers Frühlingsfeld

Seine Klänge Wecken Alle Weissen Blumen

Alles Erwacht Aus Seinen Wurzelträumen

Und Es Beginnt Von Neuem

Der Erdatem Wächst Ins Sichtbare

Die Runzelnden Gesichter

Verlassen Lachend Den Tisch Der Sehnsucht

Frühlingsmädchen Wurzelweiber Sonnenfrauen

Ziehen Sich Die Schuhe An

Das Rätselkleid Lüftet Sein Geheimnis

Runzelhaut Weitet Sich

Sie Singen Draussen Weiter Ihre Lieder

Gelbe Sind Es Heute

Angemalt Vom Sonnenlicht

In Den Tag Getanzt

Im Wilden Ungestümen Eifer

Beschreibt Der Wind Das Ende Dieser Kältetage

Blumen Wachsen In Den Regenduft

Beenden Ihre Wurzelträume

Inspiriert Von Seinen Musen

Auf Ein Neues Leben Lang.

Sonntag, 19. Februar 2012

Liebt einander.
Freuet euch an Herrlichkeit.
Sähet Frieden in die Herzen.
Seid geduldig miteinander.
Begegnet euch in Freundlichkeit.
Gütig zeigt ihr wahre Größe.
Strebt nach einem treuen Herz.
Und seid beherrscht in eurer Selbst.
Sanftmütig seht einander an.
Wandelt im Geiste.

Rechnet mit Versuchung-
bis zum letzten Atemzug.
Doch begehrt nicht auf gegen das Gute um euch.
Schaut euch an,
mit wirklich offenen Herzen.
Und begegnet euch!